Simon erkundet die Welt

23August
2014

Eine Menge freundliche Menschen hier und da

Alhoa, ich melde mich mal wieder, ich hänge mittlerweile soweit hinterher, dass ich eine genaue Beschreibung von meinen Abenteuer gar nicht mehr geben kann, also zumindest keine mehr mit den genauen Tagen oder Zeiten. Im Grunde verschwimmt alles ein bisschen in eine riesengroße Masse von Informationen und Eindrücken von dieser überaus tollen aber auch anstrengenden Stadt.

Was besonders anstrengend ist, sind die tausenden vom Kameras und Handys die auf uns gerichtet sind. Am Anfang der Reise war dies noch ein lustig und hat spaß gemacht, man fühlte sich schon ein bisschen als Star und hat es genossen so im Rampenlicht zu stehen. Mittlerweile ist dies doch eher ein wenig lästig geworden, man glaubt es kaum aber ich musste schon ein Autogramm schreiben??? Sehr viele Chinesen wollen gerade mit mir ein Foto machen, da ich ja nunmal doch ein wenig aus der Masse heraussteche. Die besten Reaktionen auf mich sind meist die Situationen in der Fussgängerzone wenn die kleinen Chinesen verträumt auf dem Boden gucken und ich denn da plötzlich neben denen an einer Ampel stehe... es kommt meist ein Laut der eine Mischung aus Boah und wow ist, leider unmöglich jetzt so auszudrücken. Aber es ist jedesmal witzig und dabei entstehen die meisten Foto`s. Ich lade heute noch mal welche hoch, hoffe ich, denn ich sitz gerade an Sven´s Macbook und von hieraus hoffe ich kann ich gleich mal die Bilder wenn sie sortiert sind hochladen :) 

Gerade bei der Eröffnungsfeier hat man die Fotogeiheit der Chinesen gemerkt, wir haben ein Gruppenfoto von uns gemacht, und plötzlich standen dort 30 Chinesen und haben Fotos von uns gemacht und nochmal 30 waren plötzlich zwischen uns und wollten sich mit uns ablichten lassen. 

Anstrengend sag ich euch ist das... Besonders weil unsere Nächte immer recht kurz sind und wir dementsprechen fertig aussehen alle ;) 

Ich habe bisher glaube ich selten mehr als 4 Stunden geschlafen in China, was aber nicht an einem unbequemen Bett liegt, dass ist super geil!!, sondern eher daran das wir um 8 meist Frühstücken... Das ist einfach zu früh... aber naja wir sind ja auch nicht im Urlaub hier.. 

Ich schreibe nacher im Stadion mal ein wenig weiter, wozu hab ich schließlich ein Tablet bei mir... deswegen erstmal horido von mir hier... ich muss duschen und mich fertig machen... :) 

 

 

 

20August
2014

besser spät als nie!

Ist hier in Nanjing leider kein Spruch, direkt schon nach der ersten Nacht musste ich meine guten Vorsätze, zumindest einen kleinen Bericht jeden Tag zu schreiben, brechen. Deswegen folgt ein längerer Bericht zu den ersten beiden Tagen jetzt im Anschluss an diesen ersten Absatz, der jetzt einfach mal ein bisschen in die länge gezogen wird um einen Spannungsbogen zu erzeugen. Allerdings muss das ja auch nicht im übertriebenen Maßstab ausgereizt werden. Deswegen fange ich mal an meine Eindrücke der Eröffnungsfeier und einem Besuch von dem Goethe-Institut sowie dem ersten Wettkampfbesuch und der City-Tour in kleinen Gruppen zu resümieren.

 

Die erste Nacht im Hotelbett war unbeschreiblich schön und super bequem, aber nach 40 Stunden hätte es auch eine 2mm Iso-Matte in die TopTen der besten Betten meiner 26 jährigen Geschichte geschafft. Am morgen konnten wir das erste chinesische Frühstück bewundern, es gab gekochte Erdnüsse in Schale, halbe gekochte Eier, Bauschaumartige Halbkugeln, gefüllte Bällchen und so allerlei frittiertes Zeug. Dazu noch eine Variation aus verschiedenen warmen Gerichten. Alles in allem war es ganz ok aber ich bevorzuge dann doch eine europäische Version von Frühstück, dabei ist es mir fast egal ob britisch oder deutsch oder oder oder...

Der erste "Arbeitstag" wurde gleich ein wenig multikulturell, ein Lehrer des Goethe-Instituts ist mit 10 chinesischen Deutschstudenten vorbeigekommen und hat etwas über die Mentalität in China und die Differenzen zur deutschen Kultur referiert. Anschließend wurde in verschiednen Gruppenarbeiten wild gewürfelt und so entstanden 5 Gruppen mit Deutsch/Chinesischer Beteiligung. Eine der spannendsten Aufgaben war die Einschätzung von einem selbst über das Bild der deutsche und die Einschätzung wie uns die Chinesen sehen, sowie genau andersherum die Chinesen einschätzen und Selbsteinschätzung. Nach einem echt schönen Vormittag, ging es weiter mit einem sehr reichhaltigem Mittagessen. Die unendlich tollen Köstlichkeiten der chinesischen Küche bildeten die perfekte Stärkung für den Spaziergang an dem direkt an unserem Hotel gelegenem See der Stadt Nanjing. Wenn ihr euch das mal auf der Karte angucken wollt, Xuanwu Lake und dann dort im Westen sind ein paar Inseln und auf denen sind wir gelaufen und dort liegt auch direkt unser Hotel. Man muss dazu einfach sagen, dass die Landschaft der Inseln einfach sehr malerisch aussieht und einfach aussieht wie im Märchen. Nach der Tour über die Inseln ging es hurtig zurück ins Hotel, was einerseits am leichten Beginn von Regen herrührt, aber auch an der Tatsache das wir uns frisch machen müssten damit wir losfahren konnten zum Olympiastadion von Nanjing um an der Eröffnungsfeier teilzunehmen.

Die Show die uns während der Feier geboten wurde, kann so schnell von keiner anderen Show übertroffen werden! Die Choreographie und die Effekte und einfach alles an dieser Show waren super. Mein Tipp, guckt es euch bei Youtube unbedingt an. Den Einlauf der Fahnen kann man sich wirklich sparen aber die Eröffnungsshow ist es aufjedenfall wert sich im Internet mal anzugucken!!!!!!!! Da wir noch Abendbrot essen wollten, dachten wir einfach wir essen im Stadion unser Abendbrot. Wie ihr vielleicht wisst ist China jetzt nicht als Stadion Currywurst Land bekannt und somit rechneten wir mit einer chinesischen Version von fastfood, jedoch wurden wir schnell wieder auf den Boden der Tatsache zurück geholt, denn es gab nur Chips und Kekse usw. die jedoch auch sehr schnell ausverkauft waren.. Im einem doch recht starkem Regen ging es zurück ins Hotel und von dort dann Richtung KFC bzw. McDonalds um noch ein kleines Abendbrot einzunehmen. Hierzu muss man festhalten das Chinesen Fastfood glaube ich nicht kennen, wir kommen bei MCes in den Laden und wir sehen 4 Mitarbeiter im unteren Bereich (Kasse, Getränke und Fries) aber es gibt nur eine Kasse! Im oberen Bereich gab es noch eine Küche, die jedoch nur von einem Mitarbeiter betrieben wurde. Somit dauerte es ewig bestellen zu können, da wir ja auch mit 10leuten im laden waren und vor uns noch bestimmt 3 bestellen mussten. Aufgrund der Tatsache das wir Hunger hatten, haben wir uns gesplittet und ich und ein paar andere sind rüber zu KFC... Relativ ähnliches Bild jedoch in der Küche waren mehr Mitarbeiter und somit funktionierte es doch ein wenig besser. Gestärkt und genährt ging es wieder zurück ins Hotel und dort dann noch mit ein paar Leuten in ein Zimmer zum quatschen und lachen und Spaß haben... Schwups war es auch nur 4 Uhr morgen und um 7:30 klingelt der Wecker. Also hieß es schnell ab ins Bett und noch ein wenig Nachtruhe genießen. Am nächsten morgen hieß es nach dem Frühstück auf zum Wettkampf, mit 20 von 45 Leuten sind wir zu den Vorläufen der ersten Schwimmwettkämpfe gefahren und haben dort für ordentlich Stimmung gesorgt. Als Erfolg sollte man den ersten Wettkampftag für die Schwimmer werten, denn alle haben das Halbfinale erreicht. Nach einem Mittagessen in der Stadt ging es rüber zum Goethe-Institut um dort sich erneut mit ein paar Studenten zu treffen. Wir teilten uns in 5er Gruppen auf und uns wurden, natürlich mit Goethe Zitaten eine Gruppe von Studenten zugelost. Zusammen ging es dann auf eine Citytour der besonderen Art, die Jungs führten uns in entlegene Winkel der Stadt und zeigten uns "ihr" Nanjing. Ein unvergessliches Erlebnis, mit einer Mischung aus der Tourismus Stadt und dem wahrem China. Die Menschen waren überaus freundlich offen und auch neugierig auf uns zum Großteil. Nach einigen Verköstigungen der besonderen Art haben wir zurück im Hotel ein leckeres deutsches Abendbrot bekommen. Karottenkuchen und richtig leckere Stullen bereiteten uns auf das nächste typische chinesische Highlight vor, Karaoke vom feinsten! Ihr könnt euch nicht vorstellen, aber selbst ich habe 3 Lieder geträllert. Alles in allem eine wirklich tolle Zeit bisher.

16August
2014

Die erste Zeit

Die Abreise aus München steht für heute auf dem Programm, damit kommen wir dann auch gleich auf Tag 1 in China. Die Nacht in der Jugendherberge war spitze, das Bett war dich recht bequem.. Zum Bett gehört jedoch doch eine Besonderheit, ich habe tatsächlich oben geschlafen in einem Stockbett. Das letzte mal das ich in der oberen Etage geschlafen habe war glaube ich in der 5. Klasse und das wiederwillig. Jedoch, liest du gerade das ich es überlebt habe und nicht im Krankenhaus liege mit einem gebrochnem Körperteil. Der erste Programmpunkt stand um 8 Uhr am Morgen an, Frühstück und Lunchpaket schmieren. Nachdem die Zimmer geräumt wurden ging es noch mit ein bisschen Informationen weiter vor der Abfahrt mit der S-Bahn zum Airport München.

 

Mit den frischen Infos zur chinesischen Sprache und Handzeichen für 1-10, danke vielmals Fanji, bewegte sich unser Tross los zum Flughafen. Das war ein echt lustiges Bild von außen betrachtet, da wir alle in der gleichen grünen Teamjacke der Olympiamannschaft, dem gleichen Reisegepäck und auch Handgepäck rumliefen.

Durch die körperlichen Voraussetzungen meinerseits durfte ich noch die DSJ Allgemeinheits Tasche mitnehmen und war somit mit stolzen 50 kg Gepäck unterwegs. Ich will mich ja nicht beklagen, aber es war schon echt warm mit dem Gepäck und in dieser mega warmen Jacke, ich vermute die Jacke sowie das Longsleeve werden wir Vorort nicht benutzen.. Also ich hoffe es, denn ich wollte eigentlich so 30 Grad haben!

Aktuell sitzen wir im Flugzeug und haben schon mehr als die hälfte der Flugzeit hinter uns, um die 3 Stunden sind es noch bis zur Landung in Peking. Mit meinem Sitzplatz im Flugzeug kann ich mich mehr als zufrieden nennen, Notausgang und ein überaus netter Sitznachbar. Die Beinfreiheit ist so grandios, dass ich mich theoretisch auch hinlegen hätte können! Also wirklich viel platz, ich hoffe auf dem Foto kann man das erkennen.

 

 

Mein Freund neben mir ist Amerikaner und 48 Jahre alt und fliegt geschäftlich nach China. Beim netten Plausch vor dem Start, 45 Minuten durch irgendeine Verspätung, haben wir festgestellt das wir ähnliche Interessen haben, so hat er z.B. am College in Minnesota Football gespielt und auch Basketball und ja er ist auch knapp 2 Meter lang. Hat drei Kinder und lebt im Golden State. Als Background reicht das ja erstmal, unser Gesprächsthema war dann doch ein wenig sportlastiger, vollkommen erschrocken darüber, dass es doch einige Ligen in Deutschland für den schönsten Sport gibt, belief sich unser Gespräch hauptsächlich in diese Richtung. Nach dem Start hat er sich aber relativ schnell ins Land der Träume verabschiedet und schläft jetzt seit ca. 7 Stunden mit einigen kurzen Unterbrechungen. Ich habe mir währenddessen 2 Filme angeguckt und mein köstliches OnBoard-Menü verspeist. Es wurde typisch traditionelles Essen aus China serviert. Ich hatte ein Brötchen mit Butter, Kartoffelbrei mit einer interessanten Variante Leberkäse sowie Sauerkraut. Als Nachtisch hatte ich ein kleines Stück Blaubeere Käsekuchen. Zu dem Menü gab es noch ein kleine Schüssel mit einem undefinierbarem Salat auf dem drei Krabben lagen, keine Ahnung wie der geschmeckt hat, weil dieser blieb original unberührt auf dem Tablett liegen ;) Der Amerikaner hat übrigens komplett gepennt.. Whiskey sei dank denke ich mal..

 

Der Aufenthalt in Peking war doch recht unspektaluär, Einreisekontrollen haben super geklappt und keiner von uns musste wieder umkehren. Der anschließende Flug nach Nanjing war sehr ruhig und entspannt, fast alle haben in irgendeinem Delirium ihre Zeit abgesessen. Die Ankuft im Hotel nach einer kurzen Busfahrt wurde überaus mit Spannung erwartet und folgte einer kleinen Ernüchterung, rein optisch ist das Hotel ganz ok aber auch nichts besonderes! Die Zimmer sind jedoch sehr gut ausgestattet und lassen bis auf die Qualität des WiFi nichts zu wünschen übrig.

Als erste Maßnahme nach der Ankuft im Hotel stand ein gemeinsames Mittagessen auf dem Plan, eine reihe von traditionellen Speisen wurde uns präsentiert. Also bisher habe ich noch in nichts gebissen was ich danach bereut habe also toi toi toi das es so weiter geht :) Nach der Rücksprache am Essenstisch des Hotels nach der Ankuft, hab ich nun herausgefunden was diese ominöse Pampe war. Kartoffelsalat mit Krabben belegt wer hätte das gedacht. Der erste Tag in China geht nun doch schon zu Ende und war sehr anstrengend mit ca. 40 Stunden ohne richtigen Schlaf. Eine erste Besichtigung der Umgebung des Hotels, war auch sehr erfolgreich und hat gleich gezeigt das Menschen mit 2 Metern doch eine Besonderheit sind und gerne fotografiert werden.

 

Ich hoffe ich kann in den nächsten Tagen mal ein paar Bilder hoch stellen und euch etwas von meinen Eindrücken präsentieren.

14August
2014

Der erste Tag

Der Umzug ist doch so gut wie geschafft, klar fehlen noch einige Sachen die gemacht werden müssen, allerdings ist das wohl Lina's Part aktuell. Ich befinde mich nämlich gerade in München in der Don Bosco Jugendherberge. Sicherlich seit ihr jetzt alle irgendwie verwundert oder? Ich mein der Junge wollte doch nach China und nicht nach München in die Jugendherberge. Doch wie es sich gehört bei einer Bildungsreise, trifft man sich vorher und wird noch ein wenig gebrieft mit wichtigen Informationen bzgl. der bevorstehenden Reise. Das dauerte auch nur 5 Stunden, jetzt spreche ich dafür aber ein wenig Chinesisch und weiß etwas über die Geschichte Chinas, dennoch war das überaus anstrengend nachdem ich gestern leider erst relativ spät ins Bett gekommen bin und auch wieder um 4 aufgestanden. Es stand am morgen doch noch ein wenig an, Tasche zu Ende packen und dann den ICE um 5:55 Uhr in Hamburg am Hauptbahnhof nehmen. Danke Yasmin für diesen eigentlich tollen Abend am Dienstag und hier nochmals viel Spaß im neuen Lebensjahr. Die Zugfahrt war eigentlich recht ereignislos, mit der Ausnahme das ich in Hannover die erste Person aus meiner Reisegruppe treffen durfte. In Fulda waren wir dann schon zu viert und ab Würzburg dann auch schon 5. Voll gepackt ging es dann zusammen in die Münchener S-Bahn Richtung Don Bosco ... Klingt eigentlich mehr nach italienischem Mafia Boss als nach einer christlichen Jugendherberge ... Vielleicht ist es auch nur ne schlechte Tarnung zur Geldwäsche... Mhh wer weiß das schon so genau. Die Leute sind bisher alle ganz nett hier, aber mit 7 Betreuern und 38 anderen Teilnehmern kann man das jetzt nicht so richtig beurteilen bisher... Jedoch die Leute aus der Bahn und auch die anderen während dem ersten Workshop waren alle sehr nett und schienen echt freundlich zu sein. Jetzt steht gleich noch ein bisschen Sport an und dann heißt es noch einmal nächtigen bis es los geht nach China... Ich bin sooo langsam schon ein wenig aufgeregt und hippelig aber ich denke das wird schon alles werden... Morgen heißt es erstmal 10 stunden Flug nach Peking überstehen und dann nochmal 1,5 nach Nanjing.. Greetzi Simon

08August
2014

Vor der Reise ist nach der Reise

Oder so ähnlich gingen doch diese Sprüche.. Wer kennt das nicht das berühmte Phrasenschwein im Doppelpass, Doppelpass das Ding mit dem schon 100 jährigem Jörg Wontorra, ach Mensch was machen wir nur irgendwann mal ohne Jörg am Sonntag nach der Kiche? 

Aber ich schweife ab, der eigentliche Grund für diesen Blog ist meine, ja ich sage mal Weltreise dazu. Um die Vergangenheit möglichst klein zu halten mache ich jetzt mal eine kleine Liste bzgl bisherigen Reisezielen. Innerhalb Deutschland habe ich mir schon so viel angeguckt das ich hier nur mal ein paar bekannte und auch sehenswerte Ziele nenne. 

Hamburg ;)

Ost/Nordsee-Küste, Dänemark, Türkei, Malmö, München, Köln, Berlin, Frankfurt a. M., Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, London, Barcelona, Mailand und noch ein paar Städte und Länder. Viele dieser Länder auch schon doppelt besucht...

jetzt steht meine bisher weiteste Reise an, es geht in die Volksrepublik China. Um noch präziser zu werden hauptsächlich steht Nanjing auf dem Zettel allerdings mit dem Zwischenstop Peking (Flughafentransit zählt doch auch ein wenig oder?). Eine weitere Stadt auf meinem Zettel für die Zeit in China ist Suzhou, na noch nie gehört von oder? Doch in dieser für uns unbekannten Stadt wohnen doch schon mehr Menschen als in Hamburg. Der Grund für Suzhou? Ist eigentlich einfach erklärt, es soll wunderschöne Gärten haben und dort ist mein Arbeitgeber ansässig und dort arbeiten super nette Kollegen die schonmal für mehrere Wochen bei uns in Hamburg zu Besuch waren, und nun möchte ich sie auch mal für einen Tag besuchen kommen, wenn ich schon nur 1,5h mit dem Schnellzug entfernt bin. So jetzt habe ich das eigentliche Reiseziel vollkommen hinten angestellt, Mensch also in Nanjing finden diesen August die 2. Olympischen Sommerspiele der Jugend statt. Und ich fahre mit meiner übermäßig vorhandenen Reiselust mit der Deutschen Sportjugend mit nach China. Also nicht als Athlet, da bin ich leider doch ein wenig alt für. Wir also die Teilnehmer des " dsj Academy Camp's " fahren mit dahin um an verschiedenen Workshops und Kursen usw. teilzunehmen und um uns damit weiterzubilden. Näheres dazu kommt dann immer wieder mal während der Reise, ich brauche ja noch was zu erzählen während ich dort bin.

 

Ach und bevor ich es vergesse, es steht noch eine Reise an bevor ich nach China fliege! Der Umzug mit dem denkbar schlechtestem Zeitpunkt überhaupt, packen für China, packen für den Umzug ist schon echt doof irgendwie zu berwerkstelligen. Aber Umzug ist fast fertig gepackt und Chinastuff ist in einer Tasche und einem Karton. Also fast perfekt.. Nun morgen dann Kartons und Möbel schleppen, ich freue mich und dann heißt es drei Wochen Urlaub!!!!!!

Ich wünsche eine schöne Zeit bis bald.... 

 

Simon